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Objekt des Monats: "Was ist ein „Steafa?“

Foto: Claudia Rieger, Heimatmuseum Weißenhorn

Das fragt man sich, wenn man eine Zeichnung von Anton Bischof im Heimatmuseum zur Hand nimmt. Auf der steht geschrieben: „Weissenhorner Jugend auf Steafschlitten“. Sie zeigt wie in den 1940er Jahren Schlitten gefahren wurde: besser „geschoben“. Denn ein „Steafa“ ist ein „Schieber“, also handelt es sich um einen Schiebschlitten: ein einfacher, flacher Schlitten aus zwei Kufen, der mit Brettern zusammengenagelt ist. Im Hintergrund ist der obere Teil des Unteren Tores zu erkennen. Das Schlittenfahren sieht ein bisschen aus wie Stand Up Paddling auf Schnee nur, dass die Kinder den Stab zwischen den Beinen wie bei einem Steckenpferd führen, um sich in Schwung zu bringen.

Frisch geehrte und ausgezeichnet...

Bürgermeister Dr. Fendt und Helmut Schuler bei der Bürgerehrung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

wurde das langjährige Mitglied des Heimat- und Museumsvereins Weißenhorn 1908 e.V.: Herr Helmut Schuler. Im Rahmen des Neujahrsempfangs der Stadt Weißenhorn wurde ihm die Ehrennadel der Stadt Weißenhorn verliehen. In seiner Laudatio hob 1. Bürgermeister Dr. Fendt die herausragenden Verdienste hervor, die Helmut Schüler sich über Jahrzehnte hinweg für den Museumsverein und das Heimatmuseum erworben hat und würdigte ihn als beeindruckendes Beispiel für Heimatverbundenheit.

Seit 1992 hat der gebürtige Weißenhorner in unzähligen Ehrenamtsstunden den ehrenamtlichen Aufsichtsdienst für das Heimatmuseum organisiert und war in den letzten Jahren eine unentbehrliche Stütze in der Depot- und Inventarisationsarbeit.

Wir gratulieren Herrn Schuler zu dieser schönen Auszeichnung und danken ihm herzlich für das Geleistete.

 

 

Mit Leidenschaft und Akribie ...

Ein großes Dankeschön für so viel ehrenamtliches Engagement!

Mit viel Leidenschaft und Sorgfalt haben Anita Konrad und Helmut Schuler die in alter Handschrift verfassten Eingangsbücher und Eingangslisten des Heimatmuseums Weißenhorn transkribiert. Diese liegen nun in Abschrift, Ausdruck und als Digitalisat vor. So bilden sie eine wertvolle und unentbehrliche Hilfe für unser großes Projekt der Inventarisierung unserer Museumssammlung.

 

 

Die Arbeit in Zahlen::

Rund 800 Seiten Transkription

Rund 2.000 Seiten Digitalisate

 

 

Auf unserem Bild hält Helmut Schuler das originale Eingangsbuch von 1908-1933 in seinen Händen. Anita Konrad präsentiert die 302 Seiten umfassende Abschrift.

Auch die handschriftlichen Protokollbücher des Heimat- und Museumsvereins sind von Anita Konrad, Helmut Schuler und dem Ehepaar Spitzberg transkribiert und helfen uns ebenfalls bei der Inventarisation. Herzlichen Dank für diese wertvolle Mitarbeit!

Über uns ...

Seit März arbeitet Claudia Rieger als Bufdi (Bundefreiwilligendienst) in Verwaltung und Depot des Museums mit. Wir freuen uns über die tatkräftige Unterstützung!

 

 

 

 

 

Depotsanierung

Seit 2017 sanieren wir mit Hilfe der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern umfassend die Depots des Heimatmuseums. Der Bestand beträgt rund 30.000 Objekte und ist auf verschiedene Teildepots verteilt.

Der Schwerpunkt der Sanierung liegt auf dem Hauptdepot. Mit großem Aufwand wurde hier eine moderne Magazintechnik eingebaut. Schritt für Schritt können nun die Objekte sorgfältig sortiert gelagert und inventarisiert werden. Dabei sind uns zahlreiche ehrenamtliche Helfer mit großem Engagement behilflich.

Gesichtet, geordnet und bestimmt ...

Mit viel Kennerschaft und Lebensfreude...

Rund 1.200 Stück hat der passionierte Münzkenner Peter Kling aus Weißenhorn seit November 2018 neu geordnet und bestimmt. Herzlichen Dank für so viel ehrenamtliches Engagement!

Transkription und Digitalisierung der Protokoll- und Eingangsbücher

Wir digitalisieren und transkribieren die Protokollbücher des Museumsvereins und die Eingangsbücher des Museums als Grundlage zur Inventarisierung und Forschung. Wir danken ganz herzlich dem unermüdlichen Engagement von Anita Konrad, Helmut Schuler sowie dem Ehepaar Spitzberg. Sie haben sich dieser Aufgabe ehrenamtlich und mit größter Sorgfalt angenommen. Aktuell sind zwei Protokollbücher realisiert.