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"Engelmusik und Höllensturz" - ein besonderer Tip für Freunde von Franz Martin Kuen

Vor 75 Jahren, am 17. Dezember 1944 wurde bei einem Bombenangriff die Wengenkirche in Ulm zerstört. Mit ihr ging die früheste Kirchenausmalung von Franz Martin Kuen zugrunde. Die Fresken sind in Kleindias überliefert, die kurz vor der Zerstörung angefertigt wurden.

Aus Anlass dieses traurigen Jubiläums werden die Abbildungen der Kuen-Fresken an die Decke der heutigen Wengenkirche projeziert, um so auf einmalige Weise einen Eindruck von der ursprünglichen Pracht der Ausmalung zu geben.

Zeit:

Samstag, 14.12.2019, 18 - 21 Uhr

Sonntag, 15.12.2019, 12 - 21 Uhr

Montag, 16.12.2019, 11 - 21 Uhr

Dienstag, 17.12.2019, 10 - 21 Uhr

    

 

 

Am 15. Dezember findet ab 19 Uhr zudem eine Gedenkfeier zur Erinnerung an die Zerstörung der Wengenkirche statt.

Pünktlich zum ersten Advent ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

... haben wir unsere Krippenschätze ausgepackt, um sie zu inventarisieren. Ob aus Holz oder Ton, ob 100 oder 200 Jahre alt - mit leuchtenden Augen nehmen unsere Ehrenamtler*innen Stück für Stück in die Hand, um sie zu fotografieren, zu vermessen, zu beschreiben und sie schließlich in unser digitales Inventarbuch einzufügen.

 

Die Schafe und der Elefant stammen aus der so genannten Weißenhorner ‚Barockkrippe‘, die nach Vorbildern des 18. Jahrhunderts zu Beginn des 19. Jahrhunderts geschaffen wurde. Das Kamel gehört zu einer Papierkrippe aus dem 19. Jahrhundert. Wir danken ganz herzlich Anita Konrad, Helmut Schuler und Claudia Rieger für ihr ehrenamtliche Tatkraft und freuen uns sehr, Frau Drissner im Inventarisationsteam begrüßen zu dürfen.

moderne im Schloss - Marianne Hollenstein "Klanggalerie"

Mariann Hollenstein mit ihrer Assistentin Daria beim Aufbau der neuen Ausstellung im Weißenhorner Rathaus
Begleitet von vielen Neugierigen eröffnet Marianne Hollenstein mit einem "Actionpainting" die Ausstellung "Klangbilder"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Bildern wie "Tanz der Vampire", "Schreibstube mit Briefen", "Fuge für Menschenstimmen" oder "Blaue Korrekturen" eröffnet Marianne Hollenstein die nächste Ausstellung in unserer Reihe "moderne im Schloss". Die Ausstellung trägt den Titel "Klanggalerie" und widmet sich vor allem dem suggestiven Wechselspiel von Klang und Farbe, von Musik und visueller Kunst. Marianne Hollenstein lebt in Ulm, wo sie bereits mehrfach als Bühnenbildnerin am Ulmer Theater tätig war.

 

 

 

 

Eröffnung: Samstag, 23. November, 18.30 Uhr

 

Ort: Rathaus der Stadt Weißenhorn (Neuffenschloss)

 

Dauer: 23. November bis 29. Dezember

 

Öffnungszeiten:  Zu den Geschäftszeiten des Rathauses sowie Sa. und So., 14 bis 17 Uhr

 

Geschlossen 24. bis 26. Dezember

Die Ausstellung wird mit einer Performance unter dem gleichnamigen Titel "Klanggalerie" eröffnet, bei  Marianne Hollenstein (Malerei) und Georges-Emmanuel Schneider(Violine, Live-Elektronik) das Wechselspiel von Malerei und Musik erproben. Die Performance bildet den Auftakt für das anschließende Konzert mit dem deutsch-isländischen Ensemble Adapter, das im Rahmen des Kammermusikfestivals Weissenhorn Klassik (www.weissenhornklassik.com) veranstaltet wird.



Die Teilnahme an der Eröffnung ist frei.


Karten für das anschließende Konzert mit dem Ensemble Adapter sind über alle Reservix-Vorverkaufsstellen oder an der Abendkasse (Neuffenschloss) erhältlich.

Mit Leidenschaft und Akribie ...

Ein großes Dankeschön für so viel ehrenamtliches Engagement!

Mit viel Leidenschaft und Sorgfalt haben Anita Konrad und Helmut Schuler die in alter Handschrift verfassten Eingangsbücher und Eingangslisten des Heimatmuseums Weißenhorn transkribiert. Diese liegen nun in Abschrift, Ausdruck und als Digitalisat vor. So bilden sie eine wertvolle und unentbehrliche Hilfe für unser großes Projekt der Inventarisierung unserer Museumssammlung.

 

 

Die Arbeit in Zahlen::

Rund 800 Seiten Transkription

Rund 2.000 Seiten Digitalisate

 

 

Auf unserem Bild hält Helmut Schuler das originale Eingangsbuch von 1908-1933 in seinen Händen. Anita Konrad präsentiert die 302 Seiten umfassende Abschrift.

Auch die handschriftlichen Protokollbücher des Heimat- und Museumsvereins sind von Anita Konrad, Helmut Schuler und dem Ehepaar Spitzberg transkribiert und helfen uns ebenfalls bei der Inventarisation. Herzlichen Dank für diese wertvolle Mitarbeit!

Über uns ...

Seit März arbeitet Claudia Rieger als Bufdi (Bundefreiwilligendienst) in Verwaltung und Depot des Museums mit. Wir freuen uns über die tatkräftige Unterstützung!

 

 

 

 

 

Depotsanierung

Seit 2017 sanieren wir mit Hilfe der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern umfassend die Depots des Heimatmuseums. Der Bestand beträgt rund 30.000 Objekte und ist auf verschiedene Teildepots verteilt.

Der Schwerpunkt der Sanierung liegt auf dem Hauptdepot. Mit großem Aufwand wurde hier eine moderne Magazintechnik eingebaut. Schritt für Schritt können nun die Objekte sorgfältig sortiert gelagert und inventarisiert werden. Dabei sind uns zahlreiche ehrenamtliche Helfer mit großem Engagement behilflich.

Gesichtet, geordnet und bestimmt ...

Mit viel Kennerschaft und Lebensfreude...

Rund 1.200 Stück hat der passionierte Münzkenner Peter Kling aus Weißenhorn seit November 2018 neu geordnet und bestimmt. Herzlichen Dank für so viel ehrenamtliches Engagement!

Transkription und Digitalisierung der Protokoll- und Eingangsbücher

Wir digitalisieren und transkribieren die Protokollbücher des Museumsvereins und die Eingangsbücher des Museums als Grundlage zur Inventarisierung und Forschung. Wir danken ganz herzlich dem unermüdlichen Engagement von Anita Konrad, Helmut Schuler sowie dem Ehepaar Spitzberg. Sie haben sich dieser Aufgabe ehrenamtlich und mit größter Sorgfalt angenommen. Aktuell sind zwei Protokollbücher realisiert.