Bauarbeiten im Bereich Biberachzell / Unteregg – Ausgleichs-flächenkonzept Osterbach

Nachdem im Jahr 2024/2025 der erste Bauabschnitt des „Ausgleichsflächenkonzeptes Osterbach“ erfolgte und erfolgreich abgeschlossen wurde, freut sich die Stadt Weißenhorn, dass nun der zweite Bauabschnitt beginnt.

Nachdem im Jahr 2024/2025 der erste Bauabschnitt des „Ausgleichsflächenkonzeptes Osterbach“ erfolgte und erfolgreich abgeschlossen wurde, freut sich die Stadt Weißenhorn, dass nun der zweite Bauabschnitt beginnt.
Die Arbeiten werden vorwiegend auf den Flächen A4, A9 und A10 (s. nachfolgender Plan) stattfinden und haben Anfang September begonnen. Je nach Wetterlage können die meisten Arbeiten evtl. schon bis zum Ende dieses Jahres abgeschlossen sein. Grundsätzlich ist jedoch eine Bauzeit bis Mai 2027 eingeplant.
Im Folgenden erläutern wir noch einmal die Hintergründe für dieses Projekt:
Die Stadt Weißenhorn entwickelt sich weiter. Gerade im Hinblick auf den angespannten Wohnungsmarkt ist es den Verantwortlichen wichtig, kurz- und mittelfristig die Entwicklung und Ausweisung neuer Baugebiete zu ermöglichen, um insbesondere jungen Familien die Möglichkeit zu geben, in und mit Weißenhorn zu wachsen. Auch die Ansiedlung oder Vergrößerung von Gewerbe ist für die örtliche Wirtschaft unerlässlich.
Verändernde Eingriffe in Natur und Landschaft sind dabei nicht zu vermeiden. Um diese auszugleichen, müssen bei der Aufstellung von Bebauungsplänen sogenannte Ausgleichsflächen nachgewiesen werden, die nicht in unmittelbarer Nähe zum Baugebiet liegen müssen.
Nachdem im Eigentum der Stadt Weißenhorn stehende Flächen auf ihre Eignung als Ausgleichsflächen durch die Untere Naturschutzbehörde (UNB) des Landkreises Neu-Ulm geprüft worden sind, hat sich die Stadt Weißenhorn schon vor längerer Zeit entschlossen, im Sinne einer „Vorratshaltung“ insgesamt 11 Grundstücke entlang des Osterbachs zwischen Wallenhausen, Biberachzell und Unteregg (Roggenburg) mit einer Gesamtfläche von ca. 8 ha durch ein Planungsbüro entsprechend überplanen zu lassen. Das „Ausgleichsflächenkonzept Osterbach“ ist so entstanden.
Eine Ausgleichsfläche muss über mehrere Jahre „entwickelt“ werden, d.h. Ansaat von Blühflächen und Gehölzen, Anlage von Feuchtmulden, Schilf etc. müssen je nach Gelände geplant, gepflegt und entwickelt werden.
Praktisch werden Grünflächen mit Feuchtmulden versehen, Schilf und andere Pflanzen sowie verschiedene Gehölze werden gepflanzt. Es entstehen kleine Biotope.
Mit dem Landschaftsumbau wird der Bachlauf des Osterbaches teilweise renaturiert, d.h. in seine natürliche Mäanderform zurückverlegt und die Bachböschung neu angelegt, was auch dem Hochwasserschutz dienen soll. In der sich verändernden Landschaft können sich heimische Flora und Fauna entwickeln und teilweise auch wieder neu ansiedeln.
Anhand der nachfolgenden Fotos können Sie sich ein Bild davon machen, wie die Entwicklung einer Fläche aussehen kann.
Vom Baubeginn….

zur umgesetzten Fläche….

Wir hoffen, dass es zu möglichst geringen Einschränkungen während der Bauzeit kommt und bitten insbesondere die Anlieger um Verständnis und Geduld.
Evtl. entstehende Schäden an den Wegen und Wegrändern werden selbstverständlich von der Baufirma spätestens zum Abschluss der Maßnahme beseitigt und in Ordnung gebracht.
Bei Fragen zur Baumaßnahme oder bei auftretenden Problemen wenden Sie sich bitte an Frau S. Sauter unter 07309-84-404 oder per Email an s.sauter@weissenhorn.de