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Alltagsradeln in Weißenhorn

Stadtradeln vom 24. Juni -14. Juli 2019

 Insgesamt legten 330 aktive Radelnde in 17 Teams 52.193 gefahrene Kilometer zurück und vermieden somit 7,411t CO2.

Dennoch ist der Wettbewerbscharakter auch Teil des Stadtradelns und der Wunsch das „Konkurrenzteam“ oder Teampartner hinter sich zu lassen ist sicherlich auch Ansporn für viele das Auto stehen zu lassen. Deshalb freuen wir uns sehr, an dieser Stelle die erfolgreichsten Teams und Einzelfahrer des Stadtradelns 2019 bekannt zu geben.

Ergebnisse des STADTRADELN 2019

Teamwertung – Kilometer absolut

1.Grundschule Weißenhorn-Nord10.078 km  1.431,1 kgCo2
2.Offenes Team - Weißenhorn8.612 km1.222,9 kgCo2
3.TSV Weissenhorn8.201 km1.164,6 kgCo2

Teamwertung – Kilometer pro Teilnehmer

1.Woizaboiz892,3 km126,7 kgCo2
2.The RollingTones555,8 km78,9 kgCo2
3.Bubis Nord491,3 km69,8 kgCo2

Wir gratulieren allen Topplatzierten und sind schon jetzt auf die Platzierungen in diesem Jahr gespannt! Nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer und weiterhin viel Spaß beim Radeln!

Schön war's wieder und deswegen sind wir natürlich auch im nächsten Jahr beim Stadtradeln mit dabei und freuen uns über eine rege Teilnahme und noch viel mehr Radkilometer.

Bester AGFK-Newcomer mit den meisten Radkilometern pro EinwohnerIn

Die Ministerialdirektorin im Bayerischen Ministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, Brigitta Brunner, zeichnete am 24.10.2018 während eines feierlichen Festaktes gemeinsam mit dem Vorsitzenden der AGFK Bayern, Landrat Matthias Dießl, fünf Städte als neue „Fahrradfreundliche Kommunen“ aus.

Zur Feier des Rades war geladen und mehr als 120 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Verbänden folgten der Einladung in den Festsaal des Schloss Dachau. Unter der Moderation von Roman Roell (BR) wurden in der gemeinsamen Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommune in Bayern e.V. (AGFK Bayern) und des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr die Erfolge für den Radverkehr im Jahr 2018 gewürdigt. Hier ließ man die positiven Entwicklungen des vergangenen Jahres Revue passieren.

Den Abschluss der Veranstaltung bildetet die Prämierung der besten Leistungen in der Kampagne STADTRADELN 2018. In der Kategorie „Bester AGFK-Newcomer mit den meisten Radkilometern pro EinwohnerIn“ belegte die Stadt Weißenhorn den ersten Platz. Weißenhorn setzt damit ein positives Zeichen für nachhaltige Mobilität in Bayern und bekam dafür von der stellvertretenden AGFK Bayern Vorsitzenden, Susanne Lender-Cassens, ein elektrounterstütztes Lastenrad der Firma babboe überreicht.

 

Der Trend zum Radfahren lässt sich auch an der bundesweiten Aktion STADTRADELN ablesen, die in diesem Jahr wieder von der AGFK Bayern bayernweit unterstützt und der Teilnahmebeitrag für Kommunen mit 80.000 Euro vom Freistaat Bayern gefördert wurde. Allein in Bayern nahmen 217 Kommunen an der vom Klimabündnis organisierten Aktion zur klimaneutralen Fortbewegung teil – ein neuer Rekord.

Mit dem Bayerisch Schwaben Tandem rund um Weißenhorn

Voller Vorfreude starteten wir am Montag, den 22.07.2019  vom Rathaus in Weißenhorn zu unserer Tandem-Tour in den Waldseilgarten nach Wallenhausen.

Nach ein paar wackeligen Fahrmetern lief alles wie geschmiert, als ich beschloss, meinem Mann das Ruder zu überlassen und mich ihm anzupassen.

Erstaunlicherweise legten wir die einzelnen Fahrstrecken unserer Route sehr schnell zurück.

Entlang der Roth nach Pfaffenhofen sahen wir den wunderschön angelegten Platz in Diepertshofen, der wirklich zum Verweilen einlädt.

Weiter ging´s über Marienfried, von dort aus nach Beuren und da wir voller Elan waren, machten wir noch einen Schlenker über Balmertshofen nach Biberberg.

Vorbei an Maisfeldern mit leuchtend gelben Sonnenblumen erreichten wir dann den Waldseilgarten. Dieser Klettergarten eignet sich wirklich auch für Menschen mit Höhenangst, da es verschiedene Ebenen gibt und jeder seine Grenzen für sich austesten kann. Ich stellte fest: mit dem richtigen Partner (meinem Mann) an der Seite, der einem hilft, motiviert und lobt, lässt sich viel mehr erreichen, als ich jemals dachte! Fazit: auf jeden Fall einen Ausflug wert und sehr nettes Personal.

Als wir uns etwas ausgeruht haben radelten wir zum Marzellus Garten in Oberhausen. Sehr schön angelegt mit asiatischen Elementen. In Asch haben wir mit Erstaunen festgestellt, dass dort die Kirchenglocke noch mit Hand und Seil geläutet wird! Über Biberach erreichten wir unsere letzte Etappe: den Roggenburger Weiher. Hier genossen wir den Blick über den See und er lud geradezu ein, die Beine im kühlen Nass baumeln zu lassen. 

Leider war der Tag so schnell zu Ende und wir fuhren wieder zurück nach Weißenhorn. An diesem Tag legten wir 32 Kilometer zurück, genossen die Natur, unsere Zeit zu zweit und sahen viele Dinge, die man im Auto nicht sieht. 

Bedanken möchten wir uns recht herzlich für den wunderbaren Tag und die wirklich tolle Aktion.

Karin und Holger Emmert

Unterwegs auf dem „Donautäler“ (NUZ v. 15.04.2019)

Auch Landrat Thorsten Freudenberg war als bekennender Radl-Fan beim "DonauTäler Anradeln 2019" dabei und begrüßte die Teilnehmer beim Start auf dem Weißenhorner Schlossplatz.

Zahlreiche unerschrockene Radfahrer beteiligen sich, allen schlechten Wetterprognosen zum Trotz, an der Auftakttour zur Radsaison

Eine stattliche Tour von 32 Kilometern haben sich die Radfahrer zum „Anradeln“der Saison vorgenommen. Mit 125 angemeldeten Teilnehmern war die geführte Ausfahrt komplett ausgebucht. Doch dürften sich zahlreiche Radler von den niedrigen Temperaturen und den angekündigten Regenund Schneeschauern abgeschreckt gefühlt haben, sodass sich nur etwa die Hälfte der Teilnehmer dem Organisator Franz Schmid angeschlossen hatten.

Wer sich gegen das Wetter gerüstet hatte, kam in den Genuss des Radwegs „Donautäler“, dessen Strecke an Wiesen und Weiden und durch Wälder entlang der Flusstäler führte. Landrat Thorsten Freudenberger, selbst bekennender RadlFan, begrüßte zusammen mit dem Weißenhorner Kreis- und Stadtrat Herbert Richter sowie dem Tourleiter Franz Schmid vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) die Teilnehmer auf dem Schlossplatz in Weißenhorn. Mit dem ersten Etappenziel, dem Mühlenweiher in Nordholz, machte sich der Pulk auf den Weg über befestigte Schotterpisten und Waldwege. Auf fast ebenen Wegen fuhren die Teilnehmer vorbei an Bubenhausen, Gannertshofen und Obenhausen.

Entlang der Donau und den 14 Nebentälern können rund 300 Kilometer auf ausgewiesenen Touren befahren werden. Dabei verbindet der „Donautäler“sieben „Episodenräume“miteinander. Malerische Namen wie „Der grüne Thronsaal“, der sich von Neu-Ulm bis Schwenningen an der Donau erstreckt, oder der besinnliche „Klostergarten“entlang der Iller sind im Tourenplan zu finden. Als Projektpartner haben sich neben dem Landkreis Neu-Ulm auch die Landkreise Günzburg und Dillingen sowie 41 Kommunen zusammengeschlossen.

Die Radfahrer der Auftakttour hatten derweil die erste Etappe, den idyllischen Mühlenweiler in Nordholz, erreicht und stärkten sich bei einem Schluck Wasser, Limonade und Obst, bevor die Fahrt weiterging. Auch wenn – wegen der niederen Temperaturen – die Erfrischung nicht allzu ausgiebig ausfiel, hatten die Teilnehmer die Stärkung nötig. War doch noch eine Steigung von bis zu elf Prozent bei Christertshofen zu bewältigen.

Anschließend stellte das letzte Stück hinauf zum Roggenburger Kloster die Radfahrer vor eine sportliche Herausforderung. Doch der Anblick der imposanten Zwillingstürme war Motivation genug, um die finalen Höhenmeter zum Prämonstratenser Kloster zu überwinden. Hier wartete schon Pater Roman mit Kaffee und Kuchen im Klostergasthof auf die Teilnehmer, danach gab es eine Führung durch die Klosteranlage. Neben konventionellen Pedaltretern hatten sich auch zahlreiche Teilnehmer mit elektronischer Unterstützung an der Fahrt beteiligt. Tourleiter Schmid freute sich darüber, dass sich dank der E-Bikes so das Spektrum der Teilnehmer erweitert habe.

Alltagsradler Alexej Grauberger

Es begann mit einer "Fahrradtour" zur Arbeit auf einer idyllischen Nebenstrecke von meinem knapp 40 km entfernten oberschwäbischen Wohnort zu meinem Arbeitsplatz in Weißenhorn vor 13 Jahren.

Ich hatte durch den Erwerb eines schnellen Liegerads die motivierende Erfahrung gemacht, dass damit auch weitere Strecken mit einem gegenüber einem herkömmlichen Fahrrad deutlich geringeren Krafteinsatz gefahren werden können. So wurden im Laufe der Jahre immer mehr Autofahrten durch Fahrradkilometer ersetzt. Seit vielen Jahren konnte ich dadurch im langjährigen Mittel den Anteil meiner mit dem Kfz gefahrenen Kilometer auf 20 -40% senken und den Anteil der Fahrradkilometer auf 60 - 80 % der Gesamtfahrten zum Arbeitsplatz steigern.

Allein auf dieser einmal pro Woche gefahrenen Strecke konnte ich innerhalb der letzten zehn Jahre etwa 2,5 - 3 Tonnen CO2 einsparen (laut Umweltbundesamt 138 g CO2 pro Kilometer) und einen volkswirtschaftlichen Nutzen von - je nach Berechnungsgrundlage und Quelle 0,3 (ADFC) - 1 €uro (Umweltbundesamt) pro gefahrenen Fahrradkilometer, also etwa 6.000 - 20.000 Euro erzeugen. Eine Win-win-Situation, da Fahrradfahren neben dem positiven Umwelteffekt eben auch zusätzlich nicht nur die eigene Gesundheit und Lebensqualität fördert und steigert, sondern auch die Gesundheit und Lebensqualität aller Mitmenschen, und bei entsprechendem Krafteinsatz - aber bitte nicht weitersagen, da ansonsten das Marketingkonzept der Automobilindustrie zusammenbrechen könnte, wenn diese Information nachhaltig Verbreitung finden würde -  auch zusätzlich körpereigene Endocannabinoide freisetzt, die die gute Laune und Motivation am Arbeitsplatz in ungeahnte Höhen katapultieren können!

Ein ehemaliger Arbeitskollege fragte mich einmal, ob die Motivation für meinen individuellen Mobilitätswandel in dem Streben liege, mir einen Platz im "Öko-Himmel"zu reservieren? Solch´ bedauernswerte Fragen kann eben nur stellen, wer die beglückende Erfahrung nie gemacht hat, nach 70 - 90 Minuten Kraftanstrengung ins Ziel einzulaufen und dabei 39 Kilometer, 269 Höhenmeter aufwärts und 343 Höhenmeter abwärts mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit (je nach Windrichtung, Trainingszustand und Ambition) von 26 -34 km/h hinter sich gelassen zu haben!

Im Übrigen kostet mich diese Strecke von hin und zurück 78 km insgesamt nicht mehr als 1,5 - max. 2 Stunden zusätzliche Fahrtzeit mit dem Rennliegerad gegenüber der mit dem Auto aufzuwendenden Fahrtzeit pro Arbeitstag!

Ich freue mich durch meine ganz persönliche "Fridays for Future"- Demonstration (demonstrieren im Sinne von "Zeigen wie es auch ganz anders gehen kann!"), einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten zu können, in einer dramatischen Zeit, in der junge Erwachsene, Jugendliche und Kinder Verantwortliche in Wirtschaft und Politik daran erinnern müssen, dass ohne ein radikales Umdenken die Zukunft der Menschheit unumkehrbar auf eine globale Katastrophe zuläuft, deren erste besorgniserregende Warnzeichen selbst in unseren gemäßigten Breiten in der Dürre des letzten Sommers 2018 bereits nicht mehr zu übersehen waren.

Alexej Grauberger

Radverkehr in Weißenhorn

Fahrradfahren liegt voll im Trend der Zeit.

Sowohl das Alltagsradeln als auch die Freizeitgestaltung mit dem Fahrrad nimmt in den letzten Jahren stetig zu. Besonders am Herzen liegt mir das Alltagsradeln.Radfahren zum Arbeitsplatz, das Erledigen von Einkäufen – kurz das Benutzen des Fahrrads bei Ihren täglichen Wegstrecken - ist ein sehr großer Beitrag zum Schutz unserer Natur und Umwelt.

Die Nutzung des Fahrrads ermöglicht uns eine bewusste Entschleunigung unseres Alltags und eröffnet uns die Chance, unsere Umwelt und unsere Mitmenschen intensiver wahrzunehmen.

Die Stadt Weißenhorn, als sehr beliebte Wohnstadt, mit ihren ansässigen Unternehmen und ihren vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten im Bereich des Groß- und Einzelhandels, bietet hier alle Voraussetzungen.

Ihre Lage im geografischen Zentrum des Landkreises Neu-Ulm ist ein guter Ausgangs- und Zielpunkt, den ländlichen Raum auch in der Freizeit mit dem Fahrrad zu erkunden.
Durch die sehr gute Erschließung mit Radwegen und die Anbindung durch den öffentlichen Personennahverkehr (DING) lässt sich unsere schöne Stadt wunderbar erleben.Die Stadt Weißenhorn lädt durch ihre liebevoll bewahrte, historische Altstadt, zwischen dem imposanten und malerischen Oberen und Unteren Stadttor, zu einem Besuch mit dem Fahrrad ein.Als Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern ist unser erklärtes Ziel, gemeinsam durch die Unterstützung der AGFK, eine nachhaltige Verbesserung und Mehrung des Fahrradverkehrs im Alltag zu erreichenFahrradfahren muss aus meiner Sicht sicher, stressfrei und entspannt sein. Vor allem sind hier die Wege von und zur Arbeit, in die Schule oder zum Einkaufen zu berücksichtigen.Deshalb rufe ich Sie auf: „Nehmen Sie das Fahrrad!“. Alle unsere Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Sehenswürdigkeiten, kurzum alle Ihre Ziele, sind mit dem Zweirad direkt und einfach erreichbar.Ich freue mich, Sie in unserer fahrradfreundlichen Stadt begrüßen zu können.

Bürgermeister

Dr. Wolfgang Fendt

Wir freuen uns auf Ihre Anregungen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge, bitte schreiben Sie uns an alltagsradler@weissenhorn.de oder kontaktieren Sie unseren für Radverkehr zuständigen Mitarbeiter Volker Drastik direkt unter der Telefonnummer 07309 84-109